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Neuer Produkttester verstärkt das Kinderlampenland-Team

Posted in Privates von Thomas Werning am 10. Jul. 2008

Nachdem unser Produkttester Ole (5) die Arbeit aus Zeitgründen nicht mehr alleine bewältigen kann haben wir uns entschieden diese Abteilung personell zu verstärken.

Seit Montag den 07.07. um 12:12 Uhr unterstützt Levin Werning unser Team.

WILLKOMMEN LIEBER LEVIN


Wissenswertes zum Elterngeld

Posted in Allgemein von Thomas Werning am 10. Jul. 2008

1. Was ist das “neue” Elterngeld?

Das Elterngeld geht auf das Bundeselterngeldgesetz zurück, welches am 1. Januar 2007 in Kraft getreten ist und seit diesem Zeitpunkt das Bundeserziehungsgeldgesetz abgelöst hat. Alle Kinder, welche ab dem ersten Januar 2007 geboren sind, fallen unter die Regelungen des Bundeselterngeldgesetzes.

Anspruch auf das Elterngeld haben in der Regel alle Mütter und Väter welche sich bereit erklären, ihr Kind nach der Geburt selbstständig zu betreuen und zu erziehen. Zudem erhalten das Elterngeld alle Eltern, deren Erwerbstätigkeit 30 Stunden die Woche nicht überschreitet. Eine weitere Voraussetzung ist das Zusammenleben des Elternteils mit dem Kind in einem Haushalt, sowie ein Wohnsitz in Deutschland.

Zudem haben Anspruch auf Elterngeld Verwandte bis dritten Grades und deren Ehegatten/gattinnen, welche nach schwerer Erkrankung, Behinderung oder Tod der Eltern des Kindes für dieses aufkommen.
Der Anspruch auf Elterngeld besteht dann nicht mehr, wenn das Kind das achte Lebensjahr vollendet hat.
Das Elterngeld ist unabhängig von einer vor der Geburt des Kindes bestehenden Erwerbstätigkeit. In der Regel bekommt jede Mutter bzw. jeder Vater Elterngeld, welcher in den ersten 12-14 Monaten nach der Geburt die eigene Erwerbstätigkeit einschränkt und das Kind betreut. Entscheidet sich nur ein Elternteil, das Kind zu betreuen, wird das Elterngeld 12 Monate gezahlt. Mit einer Erwerbsunterbrechung des zweiten Elternteils von mindestens 2 Monaten kann die Zahlung des Elterngeldes von 12 auf 14 Monate verlängert werden. Ausschließlich Alleinerziehende haben Anspruch auf volle 14 Monate Elterngeld.

Ausschlaggebend ist die vorangehende Tätigkeit lediglich für die Höhe des Elterngeldes. Geht den 12 Monaten vor dem Geburtsdatum keine Erwerbestätigkeit voran, so erhält dieser Elternteil den Mindestsatz von 300 Euro Elterngeld. Diesen Mindestsatz erhalten demnach auch Studenten und Schüler.

Geht der Geburt des Kindes allerdings eine Erwerbstätigkeit voran, orientiert sich die Höhe des Elterngeldes am Verdienst des Elternteils, welches das Kind betreuen wird. Gezahlt werden in diesem Fall mindestens 67% des wegfallenden Nettoeinkommens. Allerdings beträgt die Höchstgrenze des Elterngeldes 1800 Euro monatlich.

Bei Mehrlingsgeburten erhöht sich das Elterngeld jeweils um 300 Euro, d.h. für jeden Mehrling werden 300 Euro zusätzlich gezahlt.
Familien mit mehr als einem Kind erhalten einen so genannten Geschwisterbonus. Der Mindestbetrag an Elterngeld erhöht sich somit um 10 Prozent, mindestens jedoch um 75 Euro im Monat. Dies gilt allerdings nur solange, bis das ältere Geschwisterkind 3 Jahre alt ist.

Das Elterngeld selbst ist steuerfrei. Der Antrag auf Elterngeld muss sofort nach der Entbindung gestellt werden, da rückwirkende Zahlungen lediglich für 3 Monate geleistet werden. Die Anträge liegen als Vordrucke in der jeweiligen Elterngeldstelle bereit. Erforderlich für die Beantragung von Elterngeld sind eine Geburtsurkunde des Kindes, Einkommensnachweise des Antragstellers, Bescheinigung der Krankenkasse über Erhalt oder Nichterhalt des Mutterschaftsgeldes, Bescheinigung über einen Zuschuss des Arbeitgebers zum erhaltenen Mutterschaftsgeld und ggf. eine Bestätigung der Arbeitszeit bei Teilzeitarbeit oder Selbstständigkeit.

2. Warum wurde das neue Elterngeld eingeführt?

Die Gründe für die Einführung des neuen Elterngeldes sind sehr nahe liegend. Sind die Kinder in einer Familie klein, ist die finanzielle Situation in der Regel nicht besonders gut, da schon vor der Geburt viele Anschaffungen gemacht werden müssen (Erstausstattung etc.). Viele Familien sind auf zwei Einkommen angewiesen und Erwerbsunterbrechungen führen deshalb oft schon zu finanziellen Nachteilen, welche das Armutsrisiko erhöhen. Aus diesen finanziellen Gründen und der Sorge vor Arbeitslosigkeit wird die Familienplanung bei jungen Menschen meist hinten angestellt. Die Folgen sind Geburtenrückgang und der Anstieg des Lebensalters der Frauen, welche Kinder bekommen. Die Geburtenrate in Deutschland hat sich in den letzten Jahren zu einer der niedrigsten Geburtenraten überhaupt entwickelt.
Bisher war es die Regel, dass Frauen nach der Geburt es Kindes eine gewisse Zeit dem Beruf fern blieben und sich in dieser Zeit (in der Regel 1-3 Jahre) um den Nachwuchs kümmern. Das Elterngeld stellt allerdings auch für Väter einen Anreiz dar, einige Zeit dem Beruf fern zu bleiben und die Zeit zu nutzen, das eigene Kind zu betreuen. Somit wird durch das Elterngeld eine aktive Vaterschaft gefördert.

3. Ziele Elterngeld

In erster Linie soll das Elterngeld dazu beitragen, Familien nachhaltig zu stärken und deren Lebensgrundlage vor allem im ersten Lebensjahr des Kindes zu sichern. Zudem erhält jeder Elternteil, welcher seine Erwerbstätigkeit unterbricht, um das Kind zu betreuen einen Ausgleich für finanzielle Einschränkungen, welcher an seinem individuellen Einkommen orientiert ist.
Ein weiteres Ziel des Elterngeldes stellt es dar, der Frau den Wieder-Einstieg in den Beruf zu erleichtern, da die Elternzeit eingeteilt werden kann und aufgrund der Möglichkeit, bis zu 30h während der Elternzeit zu arbeiten.
Somit trägt das Elterngeld dazu bei, mehr junge Paare zur Familiengründung zu ermutigen und somit die Geburtenrate in Deutschland zu erhöhen.

Sozialpolitische und volkswirtschaftliche Ziele des Elterngeldes:
In anderen Ländern hat das Elterngeld bereits dazu beigetragen, dass mehr Kinder geboren werden. Zudem beugt das Elterngeld der Armut vor, vor allem nach Trennungen und Scheidungen. Das Elterngeld hilft Frauen, ebenso ihre Rente zu erwirtschaften und ist zudem aus dem Grund sinnvoll, da verkürzte Erwerbsunterbrechungen die Steuereinnahmen und Einzahlungen in die Sozialsysteme erhöhen.


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